Geschichte der Schokolade
Bereits während der Ernte fängt man an, die Samen aus der Fruchtschale der Kakaobohne zu lösen. Anschließend werden die Samen von den Hilfsarbeitern in sogenannte Gärkörbe, bzw. Gärkäfige und Gärfässer gelegt. Dieses Gären benötigt im Durchschnitt zwischen 2 und 8 Tage, bis es weiter verarbeitet werden kann. Die Temperaturen erreichen beim Gärungsprozess ungefähr bis zu 50 Grad. In der Fachsprache spricht man bei diesem Prozess von Fementation, bzw. von Rotten. Bei diesem Schritt entstehen zahlreiche wichtige Stoffe, wie zum Beispiel Geruchs- und Geschmacksstoffe, die den Bohnen einen einmaligen Geschmack geben. Zusätzlich verlieren die Samen durch das Rotten ihre Möglichkeit, sich durch Keime fortzupflanzen. Nach der Fementation werden alle Kerne gereinigt und anschließend geröstet. Die Röstung der Kerne erfolgt normalerweise bei 150 Grad. Das überflüssige Wasser verdampft, die Kerne verlieren an Gewicht und Schädlinge werden zerstört. Nach der Röstung beträgt der Wasseranteil in den Kernen gerade einmal 2 %. Nach dem Abkühlen trennt man die Keimlinge von der Schale. Dieser Schritt wird als Kakaobruch bezeichnet. Der Kern besitzt nun 50 % Fettanteil, sowie 13 % Eiweiß und 5 % Stärke. Zahlreiche weitere Schritte, die für die Schokoladenhersteller unwichtig sind, folgen anschließend noch.Bei der Schokoladenherstellung achten wir besonders darauf, dass die Schokolade aus fairem Anbau kommt.
